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Klassische Geflügelpest bei Hausgeflügel

Veröffentlicht am 27 Februar 2017 in Allgemein

Die bundesweit verordnete „Stallpflicht“ für Geflügel bleibt weiterhin aufrecht! (Stallhaltung bzw. zumindest nach oben hin abgedeckte Aufstallung)

Die von der BH Eisenstadt-Umgebung in der Verfügung vom 18.01.2017 in der Schutzzone und der Überwachunszone getroffenen Maßnahmen, Beschränkungen und Verbote werden gem. § 30 und § 37 Abs. 1 Geflügelpest-V2007, BGBl- II 2007/309 aufgehoben.

Aufgehoben wurden zusätzliche Restriktionsmaßnahmen in einigen Gemeinden innerhalb einer Schutz- und Überwachungszone aufgrund eines Geflügelpestausbruchs in einem Betrieb in St. Margarethen am 16.01.2017, da die erforderlichen Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt wurden und die festgesetzte Frist nun mehr abgelaufen ist.

Die Aufhebung der Schutz- und Überwachungszone hat nichts mit der Stallpflicht für Geflügel zu tun.

Die im Jänner angeordneten nachstehenden Maßnahmen gelten daher weiterhin:
– Die Freilandhaltung von Geflügel ist verboten – das Geflügel muss so aufgestallt werden, dass kein Kontakt mit Wildvögeln stattfinden kann, d.h. entweder Stallhaltung
oder zumindest nach oben hin abgedeckte Haltung (Netze sind nicht ausreichend)

– Alle seuchenverdächtigen Vögel (Abfall der Legeleistung, Abfall der Futteraufnahme, vermehrte Todesfälle) müssen der zuständigen Veterinärbehörde gemeldet
werden;

– Verendet aufgefundene Wasservögel und Greifvögel sind der zuständigen Amtstierärztin/dem zuständigen Amtstierarzt zu melden.

– In allen Geflügelbetrieben müssen Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.