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Neuerung des BMV – Windeltonne statt Windelsack für Pflegefälle

Veröffentlicht am 29 Mai 2017 in Allgemein

Eine Information des Burgenländischen Müllverbandes

Das neue Entsorgungssystem startet am 1. Juli 2017. Auch das Kontingent an Säcken für Babywindeln wird von 40 auf 50 Stück erhöht.

 Seit Beginn der getrennten Sammlung im Burgenland entsorgt der Burgenländischen Müllverband (BMV) die zusätzlich anfallenden Einwegwindeln – bis zu einem gewissen Ausmaß – unentgeltlich. Diese Entsorgung wurde in allen bgld. Gemeinden bisher mittels Windelsäcken durchgeführt.

Ab 1.7.2017 treten folgende Änderungen in Kraft:

  • Familien mit einem Pflegefall erhalten über schriftlichen Antrag, dem der Nachweis über den Pflegegeldbezug und die Bestätigung des Hausarztes über die Notwendigkeit von Wegwerfwindeln anzuschließen sind, anstatt des 120l Restmüllsammelgefäßes (Normtonne) ein 240l Restmüllsammelgefäß zum Normtarif bis auf Widerruf zugwiesen. Änderungen der Voraussetzungen sind unverzüglich zu melden. Antragsformulare werden an die Gemeinden zugestellt und diese können ab 1.7.2017 auch über bmv.at/service/onlineservice abgerufen werden.
  • Familien mit Kleinkindern erhalten kostenlos über die Gemeinde einmalig pro Kind gegen Vorlage einer Kopie der Geburtsurkunde und der Hauptmeldung des Kindes 50 Stück Windelsäcke. Sollten diese nicht reichen, ersuchen wir, Restmüllsäcke zum Preis von € 2,90 vom BMV zu beziehen.
  • Windeln gehören grundsätzlich in die Restmülltonne!
  • Der Windelsack soll lediglich den Mehranfall an Windeln aufnehmen, der in der Restmülltonne keinen Platz mehr hat.
  • Der Windelsack soll zugebunden und nicht überfüllt mit der Restmülltonne zur Abfuhr bereitgestellt werden.

Weitere Informationen erhalten alle Interessierten am Mülltelefon zum Nulltarif unter 08000/806154 oder unter www.bmv.at